Warum feiern wir die Jahreskreisfeste,

Zeremonien/Rituale und Bräuche?

Die Jahreskreisfeste waren ein fester und wichtiger Bestandteil im Leben unserer Vorfahren. Sie lebten stark verbunden mit der Natur, ehrten sie und den Jahreskreislauf durch Dank- und Bitt-Feste und Rituale. Diese gaben ihnen Kraft und Zuversicht.

Uns fehlt heute oft der Bezug zur Natur und zum Jahreskreis. Die Zeit rast an uns vorbei und wir haben „keine Zeit“ inne zu halten und das Jahr bewusst zu leben. …plötzlich steht Weihnachten vor der Tür… Gerade in der Zeit,  in der wir innehalten sollten, das vergangene Jahr bereinigen, uns auf das neue vorbereiten sollten, wie es die Natur uns vorzeigt, eilen wir von einem Termin zum anderen und verlieren uns dabei. Wir selbst und unsere Lieben, die uns in dieser „besinnlichen“ Zeit nahe sein sollten, spüren wir oft kaum noch. Der „Sinn“ ist uns verlorengegangen.

 

Das ist meiner Meinung nach Grund genug die Jahreskreisfeste, die Jahreszeiten mit ihren ganz speziellen Themen, Pflanzen und Ritualen wieder bewusster, mit „Sinn“ und den Sinnen wahr zu nehmen. Dabei helfen uns die altbewährten Jahreskreisfeste und Bräuche. Sie bieten uns einen festen Rahmen und unterstützen uns beim besinnen auf das wesentliche, schärfen den Blick für die Natur und deren Bewohner. Vor allem aber bringen Sie uns unserem eigenen, natürlichen Lebenskreislauf wieder näher, wir schöpfen daraus Kraft,  stärken und bereiten uns bewusst für die kommende Zeit.

 

Ein Ritual / eine Zeremonie zum richtigen Zeitpunkt gibt uns den Halt und die Orientierung der äußeren Form, es führt uns Schritt für Schritt auf unser persönliches Ziel hin und  verbindet uns mit unseren heilenden, helfenden Kräften und aktiviert sie.

Ein Ritual kann uns bestens unterstützen z.B. einen „Punkt“ zu setzen und den Neubeginn zu besiegeln. Wir können es alleine für uns oder aber auch in einer Gruppe abhalten.

Die Gemeinschaft der Gruppe hat eine ganz besondere Kraft und Funktion, jeder ist Zeuge unseres (Wandlungs-) Prozesses und erkennt ihn dadurch an. Eine „Schwelle“ unter Zeugen zu übertreten hat unglaublich mehr Gewicht und Ausdruckskraft, man geht gestärkt, bestärkt, stolz und aufrecht aus dem Ritual heraus.

Ein wichtiger Schritt aus meiner Sicht ist, zu erkennen und sich ehrlich ein zu gestehen, dass man jederzeit die Wahl hat sich für einen heilsamen Richtungswechsel zu entscheiden und ihn  tatkräftig in die Hand zu nehmen.

 

Ich unterstütze  und begleite Sie sehr gerne und freue mich auf die gemeinsame Zeit,

Ihre Brigitte Kebaptzis